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Donnerstag, 12. Dezember 2013

das perfekte rezept für die ultimativen double chocolate cookies

ich weiss nicht, wie es euch geht, aber mich machen so ankündigungen bei rezepten wie 'der weltbeste braten' oder 'die tollsten plätzchen' immer etwas misstrauisch. kann ja nicht sein, denke ich dann. und probiere konsequenterweise das so angepriesene rezept gar nicht erst aus. aber es gibt auch ausnahmen, denn ich bin auf das ultimative cookie rezept gestossen und ich liebe cookies. leider haben die meisten eine tendenz dazu, beim backen komplett zu verlaufen. bei diesem rezept ist es nicht so, die cookies bleiben schön dick und saftig.
zutaten:200 g mehl1 el maisstärke1 tl backpulver1/2 tl salz1 grosses ei150 g butter150 g brauner zucker100 g weisser zucker1 vanillestange, ausgekratzt175 g grob gehackte zartbitter und weisse schokolade
zubereitungofen auf 175 grad vorheizen, butter und zucker schaumig schlagen. in einer zweiten schüssel mehl, stärke, salz und backpulver mischen. das ei zur butter-zucker-mischung hinzufügen. vanille und schokolade zum schluss unterheben. mit zwei löffeln 'nocken' formen und mit ausreichendem abstand auf ein backblech setzen. ca. 10 minuten im backofen backen, bis sie am rand leicht golden sind. wichtig ist, dass sie keinesfalls u lange im ofen sind, sie müssen noch einen leicht rohen eindruck machen. auskühlen lassen und geniessen.

ich hatte übrigens das glück, neben meiner heissgeliebten kitchen aid noch zwei fleissige helfer in der küche zu haben, die mich beim backen der cookies tatkräftig unterstützt haben. und erst beim ausschlecken der schüssel....

ich wünsche euch noch eine ganz tolle vorweihnachtszeit & viel spass beim nachbacken!

hendrike

Sonntag, 10. Februar 2013

{Rezept} Marzipan-Himbeer-Muffins


Himbeeren. Him-bee-ren. Aussen zart und samtig und innen....wuah. Mein Traum? Ein schöner Garten mit einer riesigen Himbeerhecke. Links neben dem blühenden Holunder, bitteschön. Und dann Holunderlimonade schlürfen und dazu ab und an ein Himbeerchen vom Strauch zupfen. Hachja und so, nech?

Egal, Himbeeren gehen immer. Himbeeren kann ich in jeder Lebenslage, zu jeder Tages- und Jahreszeit essen. Und durch ihre Farbe sind sie doch prädestiniert dafür, jetzt kurz vor dem Valentinstag mal einen ganz süssen Auftritt zu haben. Jawoll, und zwar in Kombination mit einer anderen süssen Leckerei, nämlich Marzipan. Das Marzipan gibt so leicht karamellisierte "Knubbel" in den Muffins und macht alles richtig schön saftig.

Und weil's auch noch hübsch aussehen soll, habe ich aus der hintersten Schublade noch einige himbeerfarbene Muffinförmchen fischen können. Dazu noch mein tollstes mega-geheim-lecker-lecker Rezept, meine geliebte Kitchen Aid angeschmissen, der Backofen auf 160 Grad geheizt und schon kanns losgehen...


Zutaten für den Teig (10-12 Stück)
100 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
125 g Mehl
60 g Haferflocken
1 gehäufter Teelöffel Backpulver
abgeriebene Schale einer Bio-Limette
100 g Marzipanrohmasse, in kleine Würfel geschnitten
150 g TK-Himbeeren 

Zubereitung
Butter mit der Küchenmaschine schaumig rühren, nach und nach den Zucker und die Eier unterrühren. Mehl, Haferflocken und Backpulver hinzufügen, dann die Limettenschale zum Teig geben. Mit einem Teigspachtel die Himbeeren und das Marzipan vorsichtig unterheben und anschliessend die Papierförmchen ca. bis zur Hälfte mit dem Teig füllen.

Backzeit
Bei 160 Grad ca. 30 Minuten oder solange, bis die Muffins anfangen zu duften.

Dienstag, 30. August 2011

[Rezept] sommerliche Pawlowas mit Himbeeren und Vanillesahne

Pawlowas sind die dessertgewordene Sünde: feiner Baiser, Sahne & Vanille und zu allem Überfluss noch fruchtig-süsse Himbeeren. Auf dem Porzellan meiner seligen Grossmutter machen sie sich besonders gut, wie ich finde.

Zutaten:
250 g Himbeeren (TK oder frisch)
250 ml Sahne
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker (der mit den schwarzen Pünktchen)
4 Eiweiss
250 g Zucker
2 TL Speisestärke
1 TL Zitronensaft

Als erstes mit Hilfe eines Glases runde Kreise auf einen Bogen Backpapier malen. Das Backpapier anschliessend umgedreht auf ein Backblech legen.

Einsatz für meine heissgleibet KitchenAid (absoluter Kauftip, auch wenn einem die Finger bluten): Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen, Zucker langsam einrieseln lassen und so lange weiterschlagen bis die Masse matt glänzt. Speisestärke und Zitronensaft hinzugeben.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Mit Hilfe der aufgemalten Kreise zuerst flache runde Formen aufspritzen, dann im zweiten Arbeitsschritt "Ränder" anzaubern. Die übrige Baisermasse als Tupfen auf das Blech setzen.

In den Ofen schieben (E-Herd: 100 - 120°C) und ca. 1 - 1.5 Stunden darin trocknen lassen.

Abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Himbeeren auftauen lassen (TK) bzw. nicht auftauen lassen (frisch ;-)). Die Sahne mit dem Vanillezucker und ggf. bis zu 50 g weiterem Zucker steif schlagen.


Die Baisers-Schalen mit Vanillesahne füllen, dann Himbeeren drauf, noch einen Klecks Vanillesahne drauf und zum Schluss mit einem Baisertupfen dekorieren.

Mjammjam.

Montag, 18. Juli 2011

[Rezept] weltbester Cheesecake


...jahaa, wo ich gerade auf Twitter das leidige Abnehmthema angesprochen habe, setze ich mich gerade noch hin und notiere das Rezept für den ungelogen weltbesten Cheesecake. Saftig, leicht zitronig, cremig mit einem leckeren Boden. Und superleicht zu machen.

Die Zutaten
200 g Butterkekse
100 g Butter
1 Prise Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Frischkäse, Philadelphia z.B.
200 g saure Sahne
100 g Joghurt
1 Zitrone
140 g Zucker
4 Eier

Die Zubereitung
Die Butterkekse in einer Plastiktüte mit dem Nudelholz zu feinen Bröseln zermahlen. Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Vanillezucker, dem Zimt und den Bröseln zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine Wähen-/Tarte-Form verteilen und gut andrücken. Bis zur weiteren Bearbeitung darf der Boden im Kühlschrank ein kurzes Nickerchen machen.

Die vier Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach löffelweise den Frischkäse, den Joghurt und die saure Sahne mit einrühren. die Zitrone auspressen und den Saft zu der Frischkäse-Eier-Zucker-Masse geben. Dann die Masse auf dem Boden verteilen und in den vorgeheizten Ofen schieben.

Temperatur: 150 Grad
Dauer: 60 Minuten

Am besten schmeckt er meiner Meinung nach, wenn er noch etwas im Kühlschrank ruhen durfte.

Das Ergebnis
Lecker mit extrem hohen Suchtfaktor.

Freitag, 17. Juni 2011

[Rezept] PonyHütchen kann auch essbare Cupcakes: Piratencupcakes mit weisser Schoggi & Zitrone


Piratenfest in der Krippe vom Junior. Und natürlich soll man noch was beisteuern. Kuchen ist langweilig, Salate machen mag ich nicht. So blieb ich an der Idee von Minimuffins (wegen der kleinen Kinderhände) hängen. Aus den Minimuffins wurden dann Minicupcakes, wo ich schon mal dabei war.

Zutaten

Für den Teig
3 Eeier
200 g Zucker
90 g weiche Butter
200 g Creme fraiche
180 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g fein gehackte weisse Schoggi

Für das Topping
100 g weiche Butter
20 g Puderzucker
300 g Frischkäse
140 g Lemon Curd (gibts in CH im COOP und auch als Passionsfruchtcurd - könnte man also auch prima variieren)

Deko
kleine Pralinenförmchen aus Papier (diese sind aus der MIGROS)
Zuckerkonfetti (gibts neu im COOP)

Die Eier und den Zucker schaumig schlagen (ich empfehle ja immer eine tolle KitchenAis, die lohnt sich echt in der Anschaffung). Die Butter hinzufügen und gut rühren. Creme fraiche untermischen. Zum Schluss die gehackte weisse Schoggi unterheben.

Den Teig in Pralinenförmchen füllen, etwa zu 2/3 voll - der Teig geht noch auf. Ich habe dazu die Spritztüte benutzt, spart Zeit & Nerven. Dann ca. 10-15 Minuten in den vorgeheizten Backofen setzen, bei 175/180 Grad. Ich backe & koche mit Gas (...und alle so "YEAH!"), daher spare ich mir das immer.

Die Unterteile auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Zutaten fürs Topping verrühren. Das Topping in einen Spritzbeutel mit Sternentülle geben und die Minicupcakes damit verzieren. Anschliessend Zuckerkonfetti drüber und ab in den Kühlschrank.

Damits nicht zu süss wird, meine Musik- und Snackempfehlung: The Meteors, Bastard Sons of a Rock'N'Roll Devil sowie rote Beete aus dem Glas.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Nachmittagstee ist die neue Cocktailparty

Jawoll, liebe Damen. Am liebsten aus feinwandigen Vintage-Porzellantässchen und mit Scones, Shortbread & einem leckeren Kuchen. Über meine Begeisterung für Earl Grey Tee hatte ich ja schon einmal hier geschrieben. Jetzt bin ich aber über ein Tee-Rezept gestolpert, habe es getestet & für gut befunden und möchte es Euch nicht vorenthalten. Pfefferminze-Zitronengras-Ingwer-Tee ist irgendwo zwischen wärmend und erfrischend und in jedem Fall superlecker.

Zutaten:
  • ein Büschel (frische) Pfefferminze
  • ein Stück Ingwer
  • eine Stange Zitronengras

Zubereitung:
Das Zitronengras flach klopfen, den Ingwer in feine Scheiben schneiden und mit der Pfefferminze in eine Teekanne gben. Mit heissem Wasser aufgiessen und etwas länger (7-8 Minuten) ziehen lassen. Dazu: Rohrzucker und/oder ein guter Wodka.

Lecker.

Montag, 27. September 2010

Trader Vic's Cocktails, Raclette & der beste Nachtisch der Welt.


Freitag wurde offziell die Raclette-Saison 2010/2011 eingeläutet. Passend zum Anlass war das Wetter kalt, nass & scheusslich und was gibt es dann besseres als in einem netten 4er Team zu racletten? Raclette mag ich lieber als Fondue. Für Fondue bin ich einfach nicht schweizerisch genug, findet Felix. Ich finde das auch.

Lecker waren auch die Cocktails nach Trader Vic's Rezepten, stilecht dargeboten in Tiki-Bechern und mit Ananasspiesschen serviert. Felix' neues Hobby. Mixen. Lecker und es gibt schlimmere Zeitvertreibe meiner Meinung nach.

Nach Raclette und Coctails gab es dann den besten Nachtisch der Welt. Ihr meint bestimmt, das sei übertrieben. Ist es aber nicht. Wirklich. Das ist eine unglaublich leckere Sauerei. Himbeeren, Baiser & Sahne. Genug gesagt, oder?

Zutaten:
500 g Himbeeeren (TK)
500 ml Sahne
200 g Baiser

Die Sahne steif schlagen. Die Hälfte der Baiser in eine Schüssel krümeln, die Hälfte der gefroren Himbeeren drauf verteilen, darauf die Hälfte der geschlagenen Sahne. Das ganze mit den restlichen Zutaten wiederholen. Dann zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Lecker.

Dienstag, 18. Mai 2010

Backen ist das neue Yoga....


...habe ich zumindest neulich gelesen. Und ich möchte nicht widersprechen. Backen hat im Gegensatz zu Yoga auch den Vorteil, dass man hinterher das Resultat bzw. die Resultate bei einer leckeren Tasse Tee (ich persönlich finde ja auch, dass ein guter Earl Grey, lose aufgegossen der neue Coffee to go ist) und etwas Klatsch & Tratsch teilen kann.

Wunderbare alte Teeservice gibt es mit etwas Glück bei ebay, auf dem Flohmarkt oder ganz einfach bei Grossmutter mal stöbern ;-)

Mein Lieblings-Earl Grey ist der Blue Flower Earl Grey von Williamson, das ist ein feiner, milder Earl Grey mit Kornblumen.
Backen macht mit einer richtigen Küchenmaschine entschieden mehr Spass. Ich habe eine weisse Kitchen Aid geschenkt bekommen und kann sie wirklich nur weiterempfehlen. Zutaten reintun, anschmeissen, in der Zwischenzeit das Muffinblech mit den Papierförmchen belegen und dann den Teig rein und ab in den Ofen.

So, jetzt habe ich Euch so richtig sabberig gemacht, oder? Daher schreibe ich hier mal mein all-time Lieblingsrezept für die meiner Meinung nach besten Blaubeermuffins rein:

Zutaten (ergeben bei mir immer so ca. 24 Stück):
* 100 g Butter
* 3 Eier
* 200 g Zucker
* 200 ml Milch
* 330 g Mehl
* 1 EL Backpulver
* eine Prise Salz
* 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
* abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
* 200 bis 300 g Blaubeeren (da nehme ich am liebsten die TK-Ware, weil man dann auch spontan zu einer Muffin-Orgie laden kann)

Zubereitung:
* Butter in der Mikro schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier, Vanillezucker und Zucker verrühren, die zerlassene Butter und Milch darunter rühren.

* Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen und zu dem flüssigen Teig geben.

* Zitronenschale und Blaubeeren dazu und ab in die Förmchen und bis ca 0.5 cm unter den Rand füllen.

* 30 Minuten im Backofen backen, bis die Muffins oben aufreissen und die Muffins anschliessend ca. 10 Minuten auskühlen lassen.

Freitag, 10. April 2009

Erdbeer-Kiwi-Zitronen-Bowle - für die Freunde des gepflegten Vollrausches

Zunächst mal die unvermeidliche Wikipedia-Klugscheisserei:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bowle

Was Wikipedia nicht weiss (Hähä!) ist, dass die Bowle in den 50er und 60er Jahren ihre grosse Zeit hatte und dann lange Zeit so etwas von out war, dass sie schon wieder in war. Out is the new in, sozusagen. Irgendwie entsprach es nicht dem Zeitgeist, sich Nachmittags oder am frühen Abend in der Sonne gepfelgt die Birne zuzuschütten, Bowle war zu üppig, süffig, süss.

Ich liiiiebe Bowle. Und habe gestern wieder eine angesetzt. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.

Zutaten
500 g Erdbeeren
5 Kiwis
1 Bio-Zitrone
Zucker
Kirschwasser (geht auch Wodka oder Korn)
1 Liter Weisswein (nein, es muss kein guter sein, es geht auch der Tetrapack-Weisswein)
1 Flasche Sekt (trocken, vorzugsweise)
1 Flasche Mineralwasser

Zubereitung
Die Erdbeeren vierteln, die Kiwis schälen (geht mit einem Kartoffelschäler super) und in Scheiben schneiden, die Zitrone heiss abwaschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Die Endstücke der Zitrone kurz über dem Obst auspressen. Jetzt drei Schnapsgläser Alkohol und drei Schnapsgläser Zucker über der Obstmischung ausleeren, alles einmal umrühren und über Nacht (mindestens aber 4-5 Stunden) in den Kühlschrank. Danach die Frucht-Alkoholmischung mit dem kalten Weisswein und dem Sekt übergiessen. Nach Belieben mit Mineralwasser abschmecken.

Prost!

Mittwoch, 25. März 2009

Schokoladen-Massagebuttern I & schnelles Milchbad-Rezept

Gestern habe ich an meinen Schokolade-Massagebuttern herumgetüftelt, bin aber irgendwie nicht so 100%ig zufrieden. Arbeitstitel ist noch keiner vorhanden, würde mich über Vorschläge von euch freuen ;-). Sie duften aber schon ganz toll nach Schokolade, etwas Zimt & Vanille...ein bisschen so, als würde ein Schokokuchen gebacken werden.

Nebenbei habe ich gestern für einen lieben Menschen ein schnelles Milchbad gemischt, es entspannent nach einem stressigen Tag und macht auch noch streichelzarte Haut.

Hier das Rezept:
200 ml Milch
50 g Honig (in etwas heissem Wasser auflösen)
optional etwas Mandelöl
einige Tropfen ätherisches Lavendel- und Grapefruitöl

Alles mischen und ins heisse Badewasser geben. Fertig. ;-)