Montag, 20. April 2009

Minerallidschatten vs. Mineralliptints

Ich habe mich heute nach dem Sechseläuten (http://de.wikipedia.org/wiki/Sechsel%C3%A4uten) gemütlich auf die Terrasse gesetzt und ein bisschen etwas gezaubert. Zunächst habe ich ein paar Lidschatten gemischt, die ich immer schon haben wollte, aber selbst bei MAC nie bekommen habe (Auf diese doch etwas dodgy Lidschattenpaletten, die es billig bei eBay zu kaufen gibt, verzichte ich. Irgendwie zweifel ich da an der Qualität bzw. den Inhaltsstoffen.). Aber selbst ist die Frau und was man nicht kaufen kann, kann man ja - das nötige Know How vorausgesetzt - genauso gut selber machen. Nachdem die verschiedenen Violetttöne so gut gelungen waren, auch ein Mitternachtsblau dabei war und ich endlich passend zu meinem P2 Nagellack einen Lidschatten hatte, habe ich mich auch noch in der Liptint-Arena augetobt. Ein superhyperduper pflegendes Lipbalm mit Mandelöl & Sheabutter hatte ich schon vor einigen Wochen in einer grösseren Portion hergestellt, so dass ich direkt mit Farben loslegen konnte. Einmal Kaugummirosa und einmal ein klassisches Rot ist herausgekommen. Die Fraben sind aber sehr schwach dosiert, es gibt wirklich eher so einen Hauch von Farbe auf die Lippen, der Pflegeaspekt steht da eher im Vordergrund.


Von oben im Uhrzeigersinn: Purple Hue, No Shrinking Violet, Adventourus Aubergine, Blue Velvet. Das schöne am Selbermachen ist ja auch, dass man den Produkten so richtig bescheuerte Namen geben kann/darf/muss/soll und auch das superviel Spass macht.

Ruby Red & Freeze!
Adventourus Aubergine

No Shrinking Violet


Blue Velvet

Purple Hue

Sonntag, 19. April 2009

Stilnotizen I - Zürich

Gestern "im Ausgang" - wie man hier so schön sagt - sind mir im Laufe des doch eher kurzen Abends folgende Dinge aufgefallen:


  1. Treggings in acid-washed sehen bei Männern doof aus. Insbesondere in Kombi mit spitzen Schuhen. Schock lass nach.
  2. Creepers sind immer noch coole Schuhe. Und Rote Haare sind "hot".
  3. Die Kombi Ringelshirt zu schwarzem Blazer, lässig geschnittener Straight und Pumps ist super. Im Büro.
  4. Der Lady Gaga-Style greift hier massiv um sich.
  5. Kombis im Gossip-Girl-Style sehen im wahren Leben ziemlich doof aus und hinterlassen in Bezug auf die Trägerin einen ähnlichen Eindruck. Besonders, wenn dabei ein nicht-so-ganz-flacher-Bauch betont wird.
  6. Nerd-Brillen sind überbewertet. Insbesondere, wenn man sie auf jeder zweiten Nase des Mädels-Typs "Ich-wäre-gerne-kretaiv-und-intellektuell-und-ausserdem-tue-ich-so-als-wäre-ich-Iekeline-Stange" ihr Unwesen treiben. Ausserdem ziemlich uncool, wenn man in den Club kommt und erst einmal nichts sieht, weil man eine beschlagene Brille spazieren führt.
  7. Bauchfrei ist anscheinend wirklich wieder im kommen. Allerdings nicht bei mir.
  8. 80s-Style ist tot. Es lebe der 80s-Style. Ich kann allerdings Kleid+Leggins+80s Pumps in türkis (oder jeden anderen auffälligen Farbe) nicht mehr sehen. Es sah schon vor 20 Jahren nicht gut aus.
  9. Dafür ist der Emo-Style wieder ausgestorben. Bin noch unschlüssig, ob ich das eher gut oder schlecht finden soll, liegt aber wohl daran, dass ich dem gegenüber schon immer indifferent war.
  10. die-hard-40s-style lässt einen im besten Fall wie die/der eigene Mutter/Vater aussehen, im schlimmsten Fall wie die/der eigene Grossmutter/Grossvater. Sorry Mädels & Jungs.

Samstag, 18. April 2009

Wie geil ist das denn?

Ich bin gerade nach einem anstrengenden Shoppingtrip durch Zürich auf das hier gestossen:


http://rachelmckay.blogspot.com/2009/04/for-fucks-sake-man-youre-amateur.html

Wie geil ist das denn? Ich brauche so etwas auch.

Freitag, 17. April 2009

Interior: oder kitsch as kitsch can

Mein Arbeitsplatz im Wintergarten. Die 50er Jahre Bar werde ich kommenden Winter restaurieren, bislang hat mir die Zeit dafür einfach gefehlt. Von so etwas habe ich geträumt, seit ich 13, 14 war.



Details (= mehr Kitsch plus Tikis und Orchideen, die den Umzug auf "geheimnisvolle" Weise nicht überlebt haben...)



Russisch-schwedisch-pazifische Kitschidylle auf dem Küchenfensterbrett...



Meine Sammelleidenschaft: bunte Saftbecher aus den 50s. Plus dazugehörende "Gläserhalter" - sehr praktisch übrigens... Die hier mit den Musikern mag ich ganz besonders. Leider fehlt ein blaues (es waren wohl ja zwei rote, gelbe & blaue), aber das findet sich bestimmt nochmal. Irgendwo.

Donnerstag, 16. April 2009

Badebonbons. Yummy.



Ich liiiiiebe Bonbons. Und ich liege gerne in der Badewanne. Was lag da also näher, als diese beiden Vorlieben zu kombinieren. In Badebonbons. Sie sehen aus wie Bonbons und sprudeln in der Wanne munter vor sich in, während sie sich auflösen, das Badewasser sanft färben und die Haut mit Mandelöl und Meersalz ganz flauschig pflegen. Die Düfte sind frei untereinander kombinierbar, so dass man ohne persönliche Geruchstraumata auch unterschiedliche Farben kombinieren kann. Sehr fein. Ich bin ja eine grosse Freundin von warmen Düften (Schokolade, Zimt, Vanille etc.), aber gerade im Sommer darf es auch gerne mal fruchtig-kühlend sein - daher habe ich ein bisschen mit erfrischenden, zitronigen Düften experimentiert.
Pussy Bow (rosa): Lavendel, Zitrone, Bergamotte
Gooey Grapefruit (orange): Grapefruit, Minze
Green Envy (grün): Minze mit einem Hauch Eukalyptus