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Donnerstag, 5. Juli 2012
[neue Liebe] Skeem Candles
Vor einigen Wochen war ich bei Touch of Vintage in Zürich shoppen und bin beim Stöbern auf die entzückenden Kerzen von Skeem Candles gestossen. Mitkommen und mich in meinem trauten Heim beglücken durfte dann "Vintage Peony", weil mir der Metalldeckel mit den Pfinstrosen und dem Vogel so gut gefallen hat, dass ich mich einfach verlieben MUSSTE.
Skeem Candles werden in den USA aus Sojawachs hergestellt. Die Gläser werden im Siebdruckverfahren bedruckt und können nachdem die Kerze aufgebraucht ist, recycelt oder als hübsche Aufbewahrung für Stifte, Pinsel doer ähnliches wieder verwendet werden. Der Metalldeckel ist bedruckt und bislang trotz Kleinkind-Haushalt kratzerfrei geblieben - und das will etwas heissen. Den Duft finde ich auch richtig toll, es riecht ein bisschen orientalisch, aber nicht schwer, eher blumig...und ist doch mal etwas anderes als die ewigen Vanille-Duftkerzen aus dem schwedischen Möbelhaus.
Ich bin begeistert und es wird bestimmt nicht die letzte Kerze von Skeem Candles sein, die bei mir einzieht. Falls Ihr Euch über weitere Produkte von Skeem Candles informieren wollte, findet Ihr alle Informationen auf der Homepage von Skeem Candles.
Samstag, 11. Februar 2012
Möbel bei PonyHütchen - Teil II: Vitrinenschrank "Rosemarie"
Ja, genau, Ihr habt richtig gelesen: (fast) alle Möbel, die bei PonyHütchen im Laden ausgestellt sind, könnt Ihr auch kaufen. Alle Vintage-Möbel wurden von der Diplom-Restauratorin Julika Ullmann fachgerecht und mit unglaublich viel Liebe zum Detail neu interpretiert.
Heute möchte ich Euch den zuckersüssen Vitrinenschrank "Rosemarie" näher vorstellen. Im Laden hat dieses wirklich hinreissende Unikat schon für einigen Aufruhr gesorgt, es sit wirklich zum Dahinschmelzen schön.
Der niedliche Vitrinenschrank hat die Masse (HxBxT) ca. ca. 189 x 92 x 36 cm und ist aussen in einem matten zart-rosa lackiert. Die Rückwände, die Schublade und die Regalbretter im Unterteil sind mit einem passenden Rosenstoff bezogen. Dieses Schätzchen lässt sich problemlos auseinandernehmen und im Auto transportieren.
Der Vitrinenaufsatz verfügt über drei Regalböden, der untere Teil über einen Regalboden. Weiterhin bietet eine Schublade genügend Stauraum für Kleinigkeiten. Die Glasscheiben, die Glasknäufe und der Schlüssel sind alles original, die linke Glassscheibe hat unten einen winzigkleinen Sprung.
Dieser Vitrinenschrank ist ein echter Traum und einfach ein Muss in jedem Mädchenzimmer - egal ob grosses oder kleines Mädchen!
Preis: CHF 780.00, eine Reservierung ist möglich unter post@ponyhuetchen.com
Donnerstag, 2. Februar 2012
Möbel bei PonyHütchen - Teil I: Nachttisch "Cadillac"
Ja, genau, Ihr habt richtig gelesen: (fast) alle Möbel, die bei PonyHütchen im Laden ausgestellt sind, könnt Ihr auch kaufen. Alle Vintage-Möbel wurden von der Diplom-Restauratorin Julika Ullmann fachgerecht und mit unglaublich viel Liebe zum Detail neu interpretiert.
Als erstes möchte ich Euch den Nachttisch "Cadillac" vorstellen. Dieses süsse Nachttischchen hat die Masse (HxBxT) ca. 65,5 x 56 x 36 cm und ist aussen „cadillac“-grün, innen créme-weiss lackiert. Die Schubladenböden und die Tür sind innen mit einer dezent floralen Tapete - ebenfalls in crémeweiss - bezogen.
Zwei Schubladen und eine Tür bieten genügend Stauraum für alles, was so in Reichweite gebraucht wird - ich kann mir dieses süsse Schränkchen nicht nur super im Schlafzimmer, sondern überall dort, wo auf kompakter Fläche viel Stauraum benötigt wird, vorstellen. Zum Beispiel im Flur, im Kinderzimmer, im Arbeitszimmer. Die originalen Metallgriffe sind das Tüpfelchen auf dem berühmten i.
Preis: CHF 380.00, eine Reservierung ist möglich unter post@ponyhuetchen.com
Als erstes möchte ich Euch den Nachttisch "Cadillac" vorstellen. Dieses süsse Nachttischchen hat die Masse (HxBxT) ca. 65,5 x 56 x 36 cm und ist aussen „cadillac“-grün, innen créme-weiss lackiert. Die Schubladenböden und die Tür sind innen mit einer dezent floralen Tapete - ebenfalls in crémeweiss - bezogen.
Zwei Schubladen und eine Tür bieten genügend Stauraum für alles, was so in Reichweite gebraucht wird - ich kann mir dieses süsse Schränkchen nicht nur super im Schlafzimmer, sondern überall dort, wo auf kompakter Fläche viel Stauraum benötigt wird, vorstellen. Zum Beispiel im Flur, im Kinderzimmer, im Arbeitszimmer. Die originalen Metallgriffe sind das Tüpfelchen auf dem berühmten i.
Preis: CHF 380.00, eine Reservierung ist möglich unter post@ponyhuetchen.com
Mittwoch, 17. August 2011
Elena liebt Yankee Candles!!!
Schnappatmung bekam ich heute, als ich diese Abteilung im Karstadt Warenhaus entdeckte!
Sehr selten verlaufe ich mich mal in die Deko-Abteilung, da "Stehrumskis" irgendwie nicht mein Ding sind =)
Umso schöner also die Entdeckung des "Yankee-Candles-Shops in Shop". Ich hatte schon ganz viele positive Dinge von diesen Kerzen gehört. Allerdings schreckte ich bisher vor der Online-Bestellung zurück, da ich Düfte generell immer selbst riechen muss. Aus einfachem Grund: Ich hasse künstliche Düfte!
Ich war also quasi im Himmel als ich diese Abteilung entdeckte und freute mich übers Ausprobieren. Die wirklich sehr freundliche Verkäuferin hat mir alle Düfte gezeigt und hat mir ganz viele Informationen über die verschiedenen Yankee-Candles gegeben. Es würde jetzt den Rahmen dieses Posts sprengen, würde ich alles hier aufschreiben.
Aber es gibt eine riesige Auswahl an Teelichten, Kerzen, Raumsprays, Auto-Erfrischern, Öl-Lampen, Duftsäckchen, etc.
Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht und ich konnte alles "Probeschuppern". Wunderbar!
Gekauft habe ich eine kleine Tumbler Kerze in der Duftrichtung "Soft Blanket", der nicht ganz so streng nach frischer Wäsche wie "Clean Cotton" riecht, sondern einen sanften Vanille-Ton dabei hat. Dazu gab es noch ein "Car Gel" in "Fresh Cotton". Ein Lufterfrischer fürs Auto.
Als Hundebesitzer ein Test ob "noch 'was zu retten ist", da mein Auto leider ganz und gar nicht nach "Fresh Cotton" sondern eher nach "Eau de Verwesung" riecht =)
Ich gebe Euch dazu gern noch ein Feedback..!
Dazu bekam ich noch eine Kundenkarte und einen Flyer mit einer Sonderaktion für nächste Woche. Bei einem Einkauf über 30 Euro gibt es am 27 + 28.8. tolle Geschenke dazu. Ich habe noch ein, zwei Sachen im Auge und werde dann nächste Woche zuschlagen. Auch hier wird ein Bericht folgen.
Welche sind Eure Yankee-Favoriten und welche Duftrichtungen sollte ich unbedingt noch probieren? Ich bin im Yankee-Fieber und gespannt auf Eure Tipps!
Eure Elena
elena@ponyhuetchen.com
folgt mir auch auf Twitter: ElenaVonPH
Montag, 13. September 2010
Bilder von der Ladeneröffnung
Hallo zusammen
Die bezaubernde Dotti von Dotti's Dots hat gaaanz entzückende Bilder von der Eröffnung gemacht, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will.
Viel Spass dabei!
Der Laden von innen.
Schaufenster von innen & aussen.
Duschbuttern mit dem Duft japanischer Pflaume auf dem geerbten Oma-Porzellan.
Sweet Sugar Scrubs aus hangesiedeter Seife, feiner Kakobutter, pflegenden pflanzlichen Ölen und feinem Zucker.
Die Badezusatzbar - hier kannst du dir deinen Badezusatz individuell mischen lassen...wähle aus drei verschiedenen Zusätzen (fizzy Milchbad, Badesalz & Schaumbadepuder), sechs Farben, zehn Düften und drei pflanzlichenBio- Zusätzen (Rosenknospen, Lavendelblüten und Orangenschalen) deine Favoriten.
Lecker Seifen.
Massagebuttern unter Glas.
Die Lidschattenwand. Ruhig Blut Mädels, es hat für alle genug! ;-)

Badecupcakes zum testen, anfassen & schnuppern...
Ein schicker PonyHütchen-Schriftzug in hellblau....
Badeherzchen, Badebonbons & Mini-Badeguglhupf.

Lidschatten zum testen.

Liebe Gäste und handgenähte Schminkutensilienetuis von Mädchenwahn.
Die bezaubernde Dotti von Dotti's Dots hat gaaanz entzückende Bilder von der Eröffnung gemacht, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will.
Viel Spass dabei!
Der Laden von innen.
Schaufenster von innen & aussen.
Duschbuttern mit dem Duft japanischer Pflaume auf dem geerbten Oma-Porzellan.
Sweet Sugar Scrubs aus hangesiedeter Seife, feiner Kakobutter, pflegenden pflanzlichen Ölen und feinem Zucker.
Die Badezusatzbar - hier kannst du dir deinen Badezusatz individuell mischen lassen...wähle aus drei verschiedenen Zusätzen (fizzy Milchbad, Badesalz & Schaumbadepuder), sechs Farben, zehn Düften und drei pflanzlichenBio- Zusätzen (Rosenknospen, Lavendelblüten und Orangenschalen) deine Favoriten.
Lecker Seifen.
Massagebuttern unter Glas.
Die Lidschattenwand. Ruhig Blut Mädels, es hat für alle genug! ;-)
Badecupcakes zum testen, anfassen & schnuppern...
Ein schicker PonyHütchen-Schriftzug in hellblau....
Badeherzchen, Badebonbons & Mini-Badeguglhupf.
Lidschatten zum testen.
Liebe Gäste und handgenähte Schminkutensilienetuis von Mädchenwahn.
Sonntag, 10. Mai 2009
Tiki Alarm auf dem Flohmarkt
Es gibts sie noch, die Schnäppchen vom Flohmarkt oder aus dem Trödelladen. Selten, aber immer mal wieder.
Gestern hat Felix the Kat diesen kleinen Kerl auf dem Flohmarkt auf dem Bürkliplatz aufgestöbert und wir haben ihm für kleines Geld ein neues Zuhause gegeben. 60s Tischfeuerzeug (ja, liebe Kinder, damals waren Raucher noch keine Aussätzigen...) im Tiki-Style.

Diese Tasse hatte ich schonmal in Deutschland auf einem Flohmarkt gefunden, leider aber mal zerdeppert. Diese hier stammt aus einem Brocki in Zürich.

Und ich habe mir gestern dieses Buch aus den 50s zugelegt. Das waren noch andere Zeiten. Zitat: "Die Ehre einer Frau ist wie ein Spiegel, schon der kleinste Hauch trübt sie...".
Gestern hat Felix the Kat diesen kleinen Kerl auf dem Flohmarkt auf dem Bürkliplatz aufgestöbert und wir haben ihm für kleines Geld ein neues Zuhause gegeben. 60s Tischfeuerzeug (ja, liebe Kinder, damals waren Raucher noch keine Aussätzigen...) im Tiki-Style.
Diese Tasse hatte ich schonmal in Deutschland auf einem Flohmarkt gefunden, leider aber mal zerdeppert. Diese hier stammt aus einem Brocki in Zürich.
Und ich habe mir gestern dieses Buch aus den 50s zugelegt. Das waren noch andere Zeiten. Zitat: "Die Ehre einer Frau ist wie ein Spiegel, schon der kleinste Hauch trübt sie...".
Mittwoch, 22. April 2009
Was der "Vintage"-Trend mit ALDI zu tun hat & Vintage-Interior reloaded
stil-los hat einen Aufruf gestartet, mal über Flohmärkte und Flohmarkterfahrungen zu beridhten und Miss Harrcore hat dies zum Anlass genommen, einige interessante Überlegungen zu dem aktuellen "Vintage-Trend" anzustellen und da will ich auch mal meinen Senf hinzugeben:
Ich verbringe im Grunde jeden Samstag auf einem Flohmarkt (Insoweit kann ich leider nicht von meinen "ersten Flohmarkterfahrungen" berichten, sorry. Die sind nämlich gute 15 Jahre her und ich kann mich nur daran erinnern, dass ich damals für 10 DM ein Vintage Hermes Tuch erstanden habe, welches leider wärend einer akuten Finanzkrise im Studium seinen Aufenthalt bei mir beenden musste.).
Für mich ist das ein Samstagsritual: morgens auf den Flohmarkt, dann vormittags noch in 1-2 Brockenhäuser und dann gegen 12 Uhr gemütlich in einem Cafe frühstücken. Aber Vintage ist für mich etwas anderes als "Flohmarkt". Das einmal vorweg. 2ndhand ist für mich auch nicht "Vintage". Kleidung, die vom Flohmarkt oder aus dem 2ndhandladen kommt, kann "Vintage" sein, aber nicht jede ausgelatschten, verdreckten Schuhe aus den 80ern vom Flohmarkt sind "Vintage". "Vintage" sind für mich Kleidungsstücke, die den Stil einer bestimmten Ära verkörpern und zudem eine gewisse Hochwertigkeit aufweisen, was die Verarbeitung/den Zustand betrifft (ganz egoistisch: was sie für mich sammelwürdig macht). "Vintage" als Begriff ist für mich überdehnt & ausgelutscht.
Mit Miss Harrcore stimme ich übrigens überein, dass die soziale Akzeptanz und In-Sein des "Vintage"-Looks mit der Finanzkrise zusammenhängt. Protzen ist "out" und das gepflegte Angeben hat seine gesellschaftliche Akzeptanz verloren. Es gilt als anrüchig, zu zeigen, wieviel Geld man hat und auch, auf Dinge zu setzen, die allzu "fashionable" sind und in der nächsten Saison schon wieder out (Genauso wie es inzwischen als anrüchig gilt, auf hohe Renditen im 2-stelligen Bereich zu setzen, während das vor 1-2 Jahren noch ganz anders war. Aber dies nur mal so am Rande.). Das gesellschaftliche Klimâ hat sich verändert. Nachhaltigkeit ist gefragt und Qualität, frei nach dem Motto "Ein etwas teurerer Mantel in einem klassischeren Design statt 5 Hasi & Mausi Fetzen, die im nächsten schon wieder unmodern und ausserdem abgewetzt sind.". Es ist sozusagen die Rückkehr der Mittelklasseprodukte, deren Untergang bekanntlich die letzten 5 Jahre immer wieder besungen wurde. Weder extrem billig (weils nicht hält) noch extrem teuer (weils irgendwie anrüchig ist), sondern ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis. Und wer es dann eben noch richtig günstig haben will, die gute Qualität, der kauft sich diese dann eben extrem günstig auf dem Flohmarkt. Mich erinnert diese Dynamik sehr an die Situation, als es vor ca. 10 Jahren in Deutschland auf einmal akzeptabel wurde, bei ALDI einzukaufen. Vorher war ALDI der Laden, wo die "Ausländer & Assis" einkauften, sich aber kein "respektabler" deutscher Bürger mit einem Durchschnittseinkommen hätte blicken lassen. Dann ging es den Deutschen Ende der 90er Jahre auf einmal relativ schlecht und es war vollkommen okay, bei ALDI einzukaufen (manche erinnern sich noch an die Kochbücher "Kochen mit ALDI" etc.). Und inzwischen ist es vollkommen normal und nicht mehr der Rede wert, wenn man bei ALDI einkauft, wobei ALDI sein Sortiment auch erheblich seinen neuen Käuferschichten angepasst hat...Lachs, Crevetten, Kräuter im Topf, Antipasti etc. gabs da früher nicht.
Es hängt meiner Meinung nach damit zusammen (und auch darin stimme ich mit Fräulein Harrcore überein), dass eine entscheidende Frage ist, wei man das Kind nennt: "Vintageklamotten" klingen natürlich schon schicker & mehr arty-farty als "Flohmarktklamotten" und "Ich trage heute "Vintage." besser als "Ich trage heute was vom Flohmarkt.". Es klingt mehr nach Avantgarde, Individualität & Extravaganz, gut gewürzt mit einem guten Schuss Exzentrik als nach schmudelligen, müffelnden Klamotten, deren beste Zeit lange vorbei ist und die die letzten Jahre in einem muffigen Keller oder einem dito Dachboden verbracht haben. Im Grunde ist das alter Wein in neuen Schläuchen.
Ich persönlich hoffe übrigens für mich, dass das Vintage-Fieber gaanz schnell wieder vorbei ist, damit ich wieder meine Ruhe habe ;-). Vintage war für die "Freaks" nie Trend und wird es auch nie sein. Und wenn dieser Trend sich totgelaufen hat, dann werden die "Spinner" immer noch da sein. Und auf den Flohmärkten wirds dann auch wieder leerer ;-).
Ich habe vor 10 Jahren angefangen, Vintagekleider aus den 50er und 60er Jahren in Deutschland und in den USA zu kaufen, einfach aus der Not heraus, dass ich in "normalen" Geschäften (Hasi & Mausi, MANGO, Benetton, später dann ZARA) nichts gefunden habe, was zu meinem Stil gepasst hätte (ausserden Basics, also T-Shirts, Jeans etc.). Inzwischen gibt es auch in "normalen" Läden mehr, was mir gefällt & zu meinem Stil passt und so habe ich inzwischen die Luxus-Situation, dass ich nicht aus der "Not" heraus Vintage kaufe, sondern, weil ich die "Wahl" habe und lieber das gleiche oder tendenziell weniger Geld in ein hochwertiges Vintagestück investiere (was überdem auch seinen Wert behält), als in eine billige Kopie dieses Stils. Zudem sind sie meistens auch einfach "schöner", die Verarbeitung ist besser, die Stoffe qualitativ hochwertiger. Meine Wohnung ist im Grunde zu 80% oder 90% (3 Billys & 1 grosses bzw. 1 kleines Expedit) mit Vintage-, Trödel- oder Flohmarktsachen eingerichtet, weil es mir einfach lieber ist, ein schönes Stahlrohrbett aus den 30ern zu kaufen, welches die letzten 70 Jahre überlebt hat, als den gleichen Betrag in ein IKEA Bett zu investieren, welches den nächsten Umzug nicht überstehen wird (und zudem noch hässlich aussieht). Hinzu kommt, dass diese Einrichtungsgegenstände für Sammler immer einen Wert haben werden und es mir einfach viel besser gefällt, wenn Dinge eine Geschichte haben. Persönlicher irgendwie. Ausserdem gibt es da auch das "Jagdfieber", welches bei mir ausbricht, es macht einfach unglaublich viel Spass, verborgene Schätze zu entdecken und diese aufzuarbeiten.
So, jetzt mal ein paar Bilder von dem "Vintage"-Interior (bevor jemand fragt: nein, ich habe nicht alles fotografiert, was es an "Vintage" gibt, denn der ganze Deko-Kleinkram, Mocca-Sets, Gläser, Tassen, Bilder, Statuen, Bilderrähmchen, Klamotten, Schmuck etc. hätten den Umfang dieses Posts ganz sicher gesprengt). Mehr Bilder (von Deko und Details) könnt ihr aber beispielsweise hier sehen.

Garderobe aus den 30s. Schränkchen daneben wahrscheinlich vor dem 1. Weltkrieg entstanden.

Blick in den Wintergarten, Bar aus den 50s. Sessel hinten Art Deco aus den 30s, Sessel vorne 50s-space-age-design.

Bibliothekn mit letztem Erwerb: Liegelandschaft aus den 30s (auch in Heimarbeit neu bezogen), rechts sieht man ein bisschen die Stahlrohrlampe.

Wohnzimmer: Sessel & Sofas aus den 50s, Stahlrohrtisch aus den 60s, Bogenlampe aus den 60s/70s (ja, es ist unordentlich, hatte aber keine Lust, jetzt da so eine aufgeräumte Poser-Spiesser-Idylle aufzubauen, wir sind ja schliesslich nicht bei "Schöner Wohnen", sondern bei "Pony Hütchen").

Küche: Tulpenstühle und -tisch aus den 60s. Sogar mal ein Designstück ;-).
Ich verbringe im Grunde jeden Samstag auf einem Flohmarkt (Insoweit kann ich leider nicht von meinen "ersten Flohmarkterfahrungen" berichten, sorry. Die sind nämlich gute 15 Jahre her und ich kann mich nur daran erinnern, dass ich damals für 10 DM ein Vintage Hermes Tuch erstanden habe, welches leider wärend einer akuten Finanzkrise im Studium seinen Aufenthalt bei mir beenden musste.).
Für mich ist das ein Samstagsritual: morgens auf den Flohmarkt, dann vormittags noch in 1-2 Brockenhäuser und dann gegen 12 Uhr gemütlich in einem Cafe frühstücken. Aber Vintage ist für mich etwas anderes als "Flohmarkt". Das einmal vorweg. 2ndhand ist für mich auch nicht "Vintage". Kleidung, die vom Flohmarkt oder aus dem 2ndhandladen kommt, kann "Vintage" sein, aber nicht jede ausgelatschten, verdreckten Schuhe aus den 80ern vom Flohmarkt sind "Vintage". "Vintage" sind für mich Kleidungsstücke, die den Stil einer bestimmten Ära verkörpern und zudem eine gewisse Hochwertigkeit aufweisen, was die Verarbeitung/den Zustand betrifft (ganz egoistisch: was sie für mich sammelwürdig macht). "Vintage" als Begriff ist für mich überdehnt & ausgelutscht.
Mit Miss Harrcore stimme ich übrigens überein, dass die soziale Akzeptanz und In-Sein des "Vintage"-Looks mit der Finanzkrise zusammenhängt. Protzen ist "out" und das gepflegte Angeben hat seine gesellschaftliche Akzeptanz verloren. Es gilt als anrüchig, zu zeigen, wieviel Geld man hat und auch, auf Dinge zu setzen, die allzu "fashionable" sind und in der nächsten Saison schon wieder out (Genauso wie es inzwischen als anrüchig gilt, auf hohe Renditen im 2-stelligen Bereich zu setzen, während das vor 1-2 Jahren noch ganz anders war. Aber dies nur mal so am Rande.). Das gesellschaftliche Klimâ hat sich verändert. Nachhaltigkeit ist gefragt und Qualität, frei nach dem Motto "Ein etwas teurerer Mantel in einem klassischeren Design statt 5 Hasi & Mausi Fetzen, die im nächsten schon wieder unmodern und ausserdem abgewetzt sind.". Es ist sozusagen die Rückkehr der Mittelklasseprodukte, deren Untergang bekanntlich die letzten 5 Jahre immer wieder besungen wurde. Weder extrem billig (weils nicht hält) noch extrem teuer (weils irgendwie anrüchig ist), sondern ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis. Und wer es dann eben noch richtig günstig haben will, die gute Qualität, der kauft sich diese dann eben extrem günstig auf dem Flohmarkt. Mich erinnert diese Dynamik sehr an die Situation, als es vor ca. 10 Jahren in Deutschland auf einmal akzeptabel wurde, bei ALDI einzukaufen. Vorher war ALDI der Laden, wo die "Ausländer & Assis" einkauften, sich aber kein "respektabler" deutscher Bürger mit einem Durchschnittseinkommen hätte blicken lassen. Dann ging es den Deutschen Ende der 90er Jahre auf einmal relativ schlecht und es war vollkommen okay, bei ALDI einzukaufen (manche erinnern sich noch an die Kochbücher "Kochen mit ALDI" etc.). Und inzwischen ist es vollkommen normal und nicht mehr der Rede wert, wenn man bei ALDI einkauft, wobei ALDI sein Sortiment auch erheblich seinen neuen Käuferschichten angepasst hat...Lachs, Crevetten, Kräuter im Topf, Antipasti etc. gabs da früher nicht.
Es hängt meiner Meinung nach damit zusammen (und auch darin stimme ich mit Fräulein Harrcore überein), dass eine entscheidende Frage ist, wei man das Kind nennt: "Vintageklamotten" klingen natürlich schon schicker & mehr arty-farty als "Flohmarktklamotten" und "Ich trage heute "Vintage." besser als "Ich trage heute was vom Flohmarkt.". Es klingt mehr nach Avantgarde, Individualität & Extravaganz, gut gewürzt mit einem guten Schuss Exzentrik als nach schmudelligen, müffelnden Klamotten, deren beste Zeit lange vorbei ist und die die letzten Jahre in einem muffigen Keller oder einem dito Dachboden verbracht haben. Im Grunde ist das alter Wein in neuen Schläuchen.
Ich persönlich hoffe übrigens für mich, dass das Vintage-Fieber gaanz schnell wieder vorbei ist, damit ich wieder meine Ruhe habe ;-). Vintage war für die "Freaks" nie Trend und wird es auch nie sein. Und wenn dieser Trend sich totgelaufen hat, dann werden die "Spinner" immer noch da sein. Und auf den Flohmärkten wirds dann auch wieder leerer ;-).
Ich habe vor 10 Jahren angefangen, Vintagekleider aus den 50er und 60er Jahren in Deutschland und in den USA zu kaufen, einfach aus der Not heraus, dass ich in "normalen" Geschäften (Hasi & Mausi, MANGO, Benetton, später dann ZARA) nichts gefunden habe, was zu meinem Stil gepasst hätte (ausserden Basics, also T-Shirts, Jeans etc.). Inzwischen gibt es auch in "normalen" Läden mehr, was mir gefällt & zu meinem Stil passt und so habe ich inzwischen die Luxus-Situation, dass ich nicht aus der "Not" heraus Vintage kaufe, sondern, weil ich die "Wahl" habe und lieber das gleiche oder tendenziell weniger Geld in ein hochwertiges Vintagestück investiere (was überdem auch seinen Wert behält), als in eine billige Kopie dieses Stils. Zudem sind sie meistens auch einfach "schöner", die Verarbeitung ist besser, die Stoffe qualitativ hochwertiger. Meine Wohnung ist im Grunde zu 80% oder 90% (3 Billys & 1 grosses bzw. 1 kleines Expedit) mit Vintage-, Trödel- oder Flohmarktsachen eingerichtet, weil es mir einfach lieber ist, ein schönes Stahlrohrbett aus den 30ern zu kaufen, welches die letzten 70 Jahre überlebt hat, als den gleichen Betrag in ein IKEA Bett zu investieren, welches den nächsten Umzug nicht überstehen wird (und zudem noch hässlich aussieht). Hinzu kommt, dass diese Einrichtungsgegenstände für Sammler immer einen Wert haben werden und es mir einfach viel besser gefällt, wenn Dinge eine Geschichte haben. Persönlicher irgendwie. Ausserdem gibt es da auch das "Jagdfieber", welches bei mir ausbricht, es macht einfach unglaublich viel Spass, verborgene Schätze zu entdecken und diese aufzuarbeiten.
So, jetzt mal ein paar Bilder von dem "Vintage"-Interior (bevor jemand fragt: nein, ich habe nicht alles fotografiert, was es an "Vintage" gibt, denn der ganze Deko-Kleinkram, Mocca-Sets, Gläser, Tassen, Bilder, Statuen, Bilderrähmchen, Klamotten, Schmuck etc. hätten den Umfang dieses Posts ganz sicher gesprengt). Mehr Bilder (von Deko und Details) könnt ihr aber beispielsweise hier sehen.

Garderobe aus den 30s. Schränkchen daneben wahrscheinlich vor dem 1. Weltkrieg entstanden.

Blick in den Wintergarten, Bar aus den 50s. Sessel hinten Art Deco aus den 30s, Sessel vorne 50s-space-age-design.

Bibliothekn mit letztem Erwerb: Liegelandschaft aus den 30s (auch in Heimarbeit neu bezogen), rechts sieht man ein bisschen die Stahlrohrlampe.

Wohnzimmer: Sessel & Sofas aus den 50s, Stahlrohrtisch aus den 60s, Bogenlampe aus den 60s/70s (ja, es ist unordentlich, hatte aber keine Lust, jetzt da so eine aufgeräumte Poser-Spiesser-Idylle aufzubauen, wir sind ja schliesslich nicht bei "Schöner Wohnen", sondern bei "Pony Hütchen").

Küche: Tulpenstühle und -tisch aus den 60s. Sogar mal ein Designstück ;-).
Samstag, 18. April 2009
Wie geil ist das denn?
Ich bin gerade nach einem anstrengenden Shoppingtrip durch Zürich auf das hier gestossen:

http://rachelmckay.blogspot.com/2009/04/for-fucks-sake-man-youre-amateur.html
Wie geil ist das denn? Ich brauche so etwas auch.

http://rachelmckay.blogspot.com/2009/04/for-fucks-sake-man-youre-amateur.html
Wie geil ist das denn? Ich brauche so etwas auch.
Freitag, 17. April 2009
Interior: oder kitsch as kitsch can
Mein Arbeitsplatz im Wintergarten. Die 50er Jahre Bar werde ich kommenden Winter restaurieren, bislang hat mir die Zeit dafür einfach gefehlt. Von so etwas habe ich geträumt, seit ich 13, 14 war.

Details (= mehr Kitsch plus Tikis und Orchideen, die den Umzug auf "geheimnisvolle" Weise nicht überlebt haben...)
Details (= mehr Kitsch plus Tikis und Orchideen, die den Umzug auf "geheimnisvolle" Weise nicht überlebt haben...)
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