Posts mit dem Label Stilnotizen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stilnotizen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. Juli 2010

Herr Louis V., Sie bringen mich zum hyperventilieren...

Louis Vuitton interpretiert mit seiner aktuellen Kollektion die 50er Jahre auf seine ganz eigene Weise. Toll, toll, toll.

Tellerröcke in einer sehr klassischen Länge, 50er Jahre Kleidchen & Oberteile, tolle Taschen und alles in gedeckten Creme-, Braun- und Taupe-Tönen. Und das Beste: weit und breit keine Polkadots in Sicht, dafür bezaubernde Kleider mit einer erwachsenen Eleganz für ebensolche Frauen und nicht 50s-Cadillac-Kitsch für kleine Mädchen.

Da dies allerdings wohl mein Budget sprengen wird, halte ich mich weiterhin an Originale bzw. hoffe auf günstige Kopien - ZARA, Hasi & Mausi, bitte kommen.


Donnerstag, 24. Juni 2010

Die Rückkehr des Achselhaares (männlich).

Verehrte Damen, die Ohren gespitzt, die Stifte gezückt, auf den dicken roten Pfeil geschielt und ganz kurze Notiz am Rand zum mitschreiben, hinpinnen und jeden Tag drüber freuen: das männliche Achselhaar ist zurückgekehrt. Findet zumindest das Friday. Und ich freue mich.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Make-Up & Outfit zur Sex and the City 2 Premiere gestern abend

HP war so nett und hat mich zur deutschschweizer Premiere von Sex and the City 2 eingeladen. Zusammen mit der lieben Kaja als Begelietung ("Ich bin nur die Begleitung..." sagte sie so schön an dem Abend - Liebe Kaja, was heisst hier nur?!) machte ich mich also auf den Weg zu zwei Apéros und einem rundweg gelungenem Abend.

Lediglich mein Outfit stellte mich vor doch einige Herausforderungen. 10 Tage über Termin schwanger - liebe Leserinnen, da ist man nun wirklich keine Elfe mehr. Aber was man ohnehin nicht mehr verstecken kann...da kann dann getrost die Flucht nach vorne angetreten werden.
Letztendlich habe ich mich für hochgesteckte Haare mit lockerer Tolle, schwarze Hose (Vero Moda), weisses Puffärmel Shirt, Bauchband (;-)), Smokingblazerjäckchen (alles H&M), schwarze Heels (ZARA) - die ich irgendwann jedoch kapitulierend gegen Ballerinas ausgetauscht habe, was auch an den Abu Dhabi-würdigen Temperaturen im Foyer lag...anscheinend versuchte das Kino so, die weiblichen Gäste rundum auf den Film einzustimmen -, Lidstrich & Blush (PonyHütchen), 8 Hour Cream (Elizabeth Arden) auf den Lippen und "I Scream Peach" auf den Nägeln entschieden und heimlich um die Chance geweint, mal ein nettes Kleid aus meiner "Sammlung" ausführen zu können.

Sonntag, 11. April 2010

Beauty-Trends...was bleiben darf...

...und was nicht. Und was unbedingt kommen muss.

Vorab: dies ist eine ganz und gar persönliche und total subjektive Einschätzung, die keinesfalls den Anspruch einer alleinigen Wahrheit oder der Allgemeingültigkeit hat.

Für mich darf bleiben:
  • knallige, matte Lippen in klassischem Rot oder Pink
  • matte Nagellacke
  • Wasserwellen

Gehen darf:
  • grüne Nagellacke
  • Haarbänder
  • Stufenschnitte

Kommen muss:
  • klassische Franch Manicure
  • breite Augenbrauen
  • matte Texturen

Was darf eigentlich Eurer Meinung nach gehen, bleiben und muss kommen? Ich bin gepsannt auf Eure Meinung!

Freitag, 18. September 2009

Dinge, die ich diesen Mode-Winter nicht mehr sehen möchte/kann/will....

  1. Hosen in Stiefel
  2. Leggins zu Röcken
  3. "Ethno-Style"
  4. braune Daunenwesten (gerne auch in Kombi mit 1.)
  5. die Farbtöne "Pflaume", "Senf" & "Petrol" in Kombi mit schwarz
  6. 80s Style
  7. "rockiger" Style
  8. "oversized" Cardigans
  9. Boyfriend-Blazer mit "geschoppten" Ärmeln
  10. Lady Gaga Style im wahren Leben

Begründung:

zu 1.: Wir sind hier immer noch nicht auf dem Reiterhof. Zudem hat man das jetzt 5 Jahre am Stück gesehen.

zu 2.: Leggins an sich sind schon per se furchtbar, die Röcke machen es aber nur noch schlimmer.

zu 3.: Das ist erlaubt, wenn frau zumindest ein "rassiger Typ" ist. Bei dem durchschnittlichen mitteleuropäischen Typ siehts leider nach Fastnacht aus.

zu 4.: Laaaangweilig. Bieder. Brav. Und ebenfalls schon lange genug gesehen.

zu 5.: Weil das genau das ist, was man schon die letzten beiden Winter in den grossen Ketten hat hängen sehen.

zu 6.: Was vor 20 Jahren schon schlimm aussah, sieht heute nicht besser aus.

zu 7.: Wer mit 20 auf trotzige Rockgöre macht, sieht süss aus, wer das mit 40 macht sieht aus, als hätte er ein Problem.

zu 8.: Weils doch immer noch aussieht, als hätte man versehentlich statt der 36 nach der 46 gegriffen.

zu 9.: Miami Vice anyone? Das ist weder cool noch sexy, sondern gehört ganz schnell dahin, wo auch andere Modeverbrechen lauern: in die Mottenkiste der vergangenen Modesünden.

zu 10.: Mädels, das ist eine KUNSTfigur.

Dienstag, 30. Juni 2009

Büroklamotten für Miss Harrcore


Die Schuhe oben trage ich beide fürs Büro und liebe sie heiss & innig. Damit man weiss, was ich unten mit knalligen Farben und ungewöhnlichen Details meine.... ;-)

Ich schreib jetzt mal ganz locker auf, was ich so trage....

Meine Ausgangslage:

  • Vollzeittätigkeit als Partnerassistentin
  • Internationale Grosskanzlei
  • viel sitzende Tätigkeit, aber auch einiges an "Action"
  • 30 Jahre alt
  • eher unkonventioneller Typ
Kostüm & Anzug habe ich einmal in Schurwolle von JOOP! gekauft, mit allem drum und dran (Shiftkleid, Rock, schmale Hose, Blazer). Ziehe ich allerdings so gut wie nie an, weils doch immer sehr offiziell ist. Ist wirklich nur für Vorstellungsgespräche etc. Dann habe ich noch einen günstigen schwarzen Anzug von Sisley, den ich im letzten Sale für 90 Franken ergattert habe (60 €), der ist aus Baumwolle und auch sehr angenehm.

Schwarze Blazer habe ich bestimmt 4 oder 5 Stück, in allen möglichen Schnittvariationen, von 3/4 Ärmel und eher boxy geschnitten über kurz & eng hin zu klassischeren Modellen. Ich persönlich finde, dass jedes Outfit einen seriösen Touch bekommt, wenn man da einen schwarzen Blazer rüberschmeisst ;-). ich würde da mal im Sale einfach mal schauen und am besten gleich zwei Stück mit verschiedenen Schnitten mitnehmen.

Gerne trage ich im Büro Poloshirts oder T-Shirts (weisse und schwarz-weiss geringelte T-Shirts mag ich da am liebsten) mit einer dunkelblauen, schwarzen oder grauen Slim-Fit Jeans/Hosen (keine Röhre) und dann da drüber ein schwarzer Blazer und entweder Ballerinas, manchmal auch so VANS-Style Ballerinas oder aussergewöhnliche High-Heels (knallige Farben, ungewöhnliche Details, sehr gerne Peep Toes). Meistens dann um den Hals noch einen leichten Schal in der Farbe passend zu den Schuhen zur Schleife gebunden und gut ist. Wenn ich keine Lust auf schmale Hosen habe, dann ziehe ich da auch mal eine Loose-Fit Jeans an. Sieht noch eine Spur lässiger aus, aber immer noch bürotauglich, eben durch den schwarzen Blazer. Bei den Poloshirts mache ich es oft so, dass ich sie zuknöpfe und dann mit einem mittelbreiten farbigen Satinband eine Schleife mache, deren Enden etwas länger sind. Im Herbst/Winter ziehe ich öfters schwarze oder graue qualitativ hochwertige Anzughosen (schmal geschnitten) an und dazu dann eine schwarze Lederjacke. Ist (gerade) noch bürotauglich, sieht aber nicht so bieder aus.

Teilweise mache ich es auch umgekehrt: im Winter trage ich gerne farbige Hosen (besonders gerne violette, da gibts so schmale Stoffhosen im Jeansschnitt von Vero Moda, die kosten glaube ich 40 € oder so, in super vielen verschiedenen Farben) und dazu dann superklassische Pumps und obenrum ein schwarzes Langarmshirt + Cardigan.

Gut als Alternative: Kleider und Röcke. Knielang und dann wahlweise als Tellerrock mit Ballerinas oder als Pencilskirt bzw. die Kleider so im 50s Style oder eben Shiftkleider. Drüber noch ein kleiner Cardigan und gut ist.

Wichtig finde ich, dass es wertig aussieht. Also, keine Plastikschuhe, eine Echtledertasche und klassische Schnitte. Dann kan man mit den Accesoires genügend Akzente setzen, so dass man nicht aussieht wie 30 Jahre älter. Die Farben meiner Büroklamotten sind im Grunde dunkelblau, schwarz, weiss und grau und dann sorgen die Schuhe & Tücher eben für Farbe.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Der Zürcher "Ich-wäre-gerne-nach-Berlin-Mitte-gekommen-habe-es-aber-nur-bis-Zürich-Kreis-4/5-geschafft" Style (Stilnotizen III)

Streift man in den Kreisen 4 & 5 in Zürich umher, stolpert man über sie in regelmässigen Abständen: diejenigen Bewohner (?) Zürichs, die eigentlich gerne in Berlin-Mitte gelandet wären, es aber leider eben nur bis Zürich-"Mitte" geschafft haben und dies versuchen, mit einem weichgespülten, abgekupferten und schon mindestens zwei Jahre veralteten Berlin-Mitte-Style irgendwie zu kompensieren. Erfolglos und anscheinend ziemlich verzweifelt.

Diese Lebewesen sind der Meinung, dass sie in der Individualitätswertung Bestnoten zu erzielen, sehen aber letztendlich alle gleich aus:

Mit irgendwelchen abgelutschten Nerd-Brillen versuchen Vertreter beiderlei Geschlechtes, sich einen intellektuellen Touch zu geben. Man steht auf der Seite der unterdrückten & geknechteten und ist politisch korrekt. Bio ist wichtig ebenso wie eine grosse Neigung zur "Kunst".

Röhrli-Hosen und ungepflegten (wichtig) Fusselbart für die Herren. Dazu obenrum ein "Vintage"-Shirt oder alternativ ein American Apparel-Shirt, kariertes 80s-Hemd optional. Eine der unsäglichen Freitag-Taschen ist ein absolutes Muss. Untenrum meist eine hässliche 80er-Jahre-Turnschuh-Replika (dies wird auch gerne von den weiblichen Vertretern dieses "Stils" getragen).

Für die weiblichen Lemminge gilt lange Haare, brünett oder dunkelblond, unbedingt mit langem, rausgewachsenem Pony. Leggins (gerne als Latex-Leggins oder Spitzen-Leggins) und kombiniert mit irgendwelchen Flatteroberteilchen/Karohemden/egal etwas. Hauptsache: es sitzt überhaupt nicht und darf keinesfalls schmal oder figurbetonend geschnitten sein. Untenrum die bereits erwähnten Replika-Turnschuhe bzw. 80s-Booties. Um den Hals irgendeine Stofffetzen, der aussieht, wie eine verwaschene Babywindel.

Auffälliges Make-Up, roter Lippenstift, tiefer Ausschnitt oder sonst jeglicher Hinweis darauf, dass man am Ende gar nicht intellektuell ist, ist absolut Tabu. Alles schreit raus: ich bin eine Frau mit Hirn und furchtbar individuell. Meine Ikonen sind Iekeliene Stange, Irina Lazareanu oder Chloë Sevigny. Ich bin künstlerisch unglaublich begabt und spiele zumindest in einer wirklich angesagten Elektro-Band.

Wichtig: es muss auch alles unbedingt so aussehen, als hätte man sich in einer stockdunklen Nacht betrunken illegalerweise in einem Altkleidercontainer bedient, in den vorher jemand reingekotzt hat.

Sonntag, 26. April 2009

Liebe annabelle...hasst Du eigentlich Deine Leserinnen? (Stilnotizen II)

annabelle ist eine Frauenzeitschrift in der Schweiz, die ich eigentlich sehr gerne lese. Interessante Artikel, die auch mal über mehr als eine Doppelseite gehen und auch der Modeteil ist für mich persönlich etwas interessanter als bei den übrigen Zeitschriften. Auch gestern hatte ich es mir mit der aktuellen Ausgabe und einer Zitronenlimonade auf der Terrasse gemütlich gemacht, als mein Blick auf die Rubrik New Look fiel.

Um es kurz zu fassen: vorteilhaft war ein Grossteil dieser Umstylings nie, mutig auch nicht, sondern eher im besten Fall etwas bieder und im schlimmsten Fall unmodern. Aber dieses Mal habe ich mich fast an meiner Limonade verschluckt. Entweder war diese Leserin zur Stylistin super unhöflich oder sie hat auf den Redaktionsflur gekotzt oder ähnliches. Anders kann ich mir diesen Styling-GAU nicht erklären.

Brigitte Grimm, 51 Jahre, wollte mal figurbetont gestylt werden. Aha. Dazu sollte man vielleicht anmerken, dass die gute a. nicht hässlich ist, b. keine grösseren Figurprobleme hat und c. für ihr Alter - wie ich finde - richtig gut aussieht und es daher nicht besonders viel gibt, was man kaschieren müsste.

Die Farbe des Rockes (oder der Jupe), wie man hier sagt und des Wickeloberteils erinnert frappierend an diesen Rentnerfarbton, den wie nach einem inneren Gesetz gehorchend etliche Menschen in Deutschland und auch der Schweiz tragen, wenn sie das 60. Lebenjahr vollendet haben. Kitt heisst diese Farbe wohl. Graubraunschlammfarben könnte man auch dazu sagen. Wie auch immer, diese wirklich attraktive 50jährige Leserin, die den fatalen Fehler begangen hat, sich bei diesem Umstyling zu bewerben, versinkt in dieser Farbe total. Graue Maus ist noch nett ausgedrückt. Bei den rotblonden Haaren, der hellen Haut und den Augen hätte es doch farblich mehr Möglichkeiten gegeben, beispielsweise etwas in der Grün-Richtung. Der Wickelpulli betont nicht die Taille, sondern macht eine plumpe Körpermitte und quetscht ausserdem die Brust irgendwie ein (das Bild in der Zeitung gedruckt ist noch schlimmer, weil es das ganze Drama auf DIN A3 aufplustert)...Wickeloberteile sehen meist nur gut aus, wenn man 15 und/oder angehende Ballerina ist. Einen schönen Vorderbau betont man anders besser. Die umgehängte Kette sieht bieder aus bis zum Anschlag. Das einzige Nette sind die Schuhe. Anders kombiniert kämen die richtig gut. Aber eben: anders kombiniert.

annabelle, setzen 6 (deutsche 6!) für diesen Umstyling-Unfall.

Sonntag, 19. April 2009

Stilnotizen I - Zürich

Gestern "im Ausgang" - wie man hier so schön sagt - sind mir im Laufe des doch eher kurzen Abends folgende Dinge aufgefallen:


  1. Treggings in acid-washed sehen bei Männern doof aus. Insbesondere in Kombi mit spitzen Schuhen. Schock lass nach.
  2. Creepers sind immer noch coole Schuhe. Und Rote Haare sind "hot".
  3. Die Kombi Ringelshirt zu schwarzem Blazer, lässig geschnittener Straight und Pumps ist super. Im Büro.
  4. Der Lady Gaga-Style greift hier massiv um sich.
  5. Kombis im Gossip-Girl-Style sehen im wahren Leben ziemlich doof aus und hinterlassen in Bezug auf die Trägerin einen ähnlichen Eindruck. Besonders, wenn dabei ein nicht-so-ganz-flacher-Bauch betont wird.
  6. Nerd-Brillen sind überbewertet. Insbesondere, wenn man sie auf jeder zweiten Nase des Mädels-Typs "Ich-wäre-gerne-kretaiv-und-intellektuell-und-ausserdem-tue-ich-so-als-wäre-ich-Iekeline-Stange" ihr Unwesen treiben. Ausserdem ziemlich uncool, wenn man in den Club kommt und erst einmal nichts sieht, weil man eine beschlagene Brille spazieren führt.
  7. Bauchfrei ist anscheinend wirklich wieder im kommen. Allerdings nicht bei mir.
  8. 80s-Style ist tot. Es lebe der 80s-Style. Ich kann allerdings Kleid+Leggins+80s Pumps in türkis (oder jeden anderen auffälligen Farbe) nicht mehr sehen. Es sah schon vor 20 Jahren nicht gut aus.
  9. Dafür ist der Emo-Style wieder ausgestorben. Bin noch unschlüssig, ob ich das eher gut oder schlecht finden soll, liegt aber wohl daran, dass ich dem gegenüber schon immer indifferent war.
  10. die-hard-40s-style lässt einen im besten Fall wie die/der eigene Mutter/Vater aussehen, im schlimmsten Fall wie die/der eigene Grossmutter/Grossvater. Sorry Mädels & Jungs.