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Sonntag, 17. März 2013

60s style / essence, ponyhütchen, une & bourjois


habt ihr auch so looks, die euch seid Jahren (okay in meinem fall sind es eher Jahrzehnte :D) begleiten und die ihr immer wieder gerne schminkt?

in meinem fall sind das von den 60s angehauchte make-ups. mad men und so, aber ein bisschen moderner. vor der entdeckung von geleyelinern waren es diese eyeliner zum dippen (gibts die überhaupt noch?), dann vor sechs, sieben jahren die geleyeliner von mac, aber nachdem das team von essence dann ihre geleyeliner rausbrachte, habe ich nie wieder mit geleyelinern einer anderen marke gearbeitet. das prei-leistungsverhätnis ist meiner meinung nach top. das brauenpuder derselben marke ist meiner meinung nach auch so mit das beste produkt im niedrigpreisigen drogeriesortiment.

wenn ich für ponyhütchen farben entwickle, gibt es immer recht viel "ausschuss". teilweise gefallen mir die farben nicht so, teilweise finde ich die haptik nicht gut, die lidschatten halten nicht so gut oder manchmal vergesse ich in meiner experimentierlaune auch einfach, das rezept zu notieren. das ponyhütchen Pigment für diesen look ist so ein fall. schade eigentlich, weil es wirklich recht hübsch ist. ein kühler grau-blau-braun-ton.

die lippen habe ich mit einem hauch von sunset boulevard von p2 betont. nur ein bisschen aufgetupft, weil mit den hellen haaren und meiner hellen haut zuviel nudiger lippenstift dann doch schnell nch wasserleiche aussieht.


sonnige grüsse & ein tolles wochenende

teint: fond de teint bb cream in 21 (vanille)* // lippen: p2 lippenstift in sunset boulevard  // augen: geleyeliner in 01 (midnight in paris) / essence brauenpuder / ponyhütchen pigmentlidschatten in arielle / une green pride volume*

* diese produkte wurden mir zur ansicht zur verfügung gestellt

Samstag, 17. Juli 2010

Limited Edition "Rimini Rocks!" ist im Shop erhältlich

Vom Rimini der 50er & 60er Jahre inspiriert gibt es fröhliche Farben, die an Sommer, Sonne & Eiscreme erinnern. Matte Texturen, die nicht kalkig oder pastig wirken. Von oben links im Uhrzeigersinn: Lidschatten/Blush "So Sweet", Lidschatten "Preppy", "Vanilla & Cream", "Busy Berry". *zum Shop*





Mittwoch, 30. Juni 2010

Impressionen vom Rimini Montagsmarkt diese Woche: Dotti's Vintage & PonyHütchen & Frollein von Sofa

Candy Cosmetics traf Vintage-Schmuckstücke traf entzückenden Haarschmuck auf rosa Untergrund mit kleinen weissen Polkadots beim Montagsmarkt im Rimini diese Woche mit allem was das Mädchenherz begehrt - von Kopf bis Fuss.


PonyHütchen soweit das Auge reicht...


Entzückende Kopfbedeckungen vom Frollein von Sofa.


Und zauberhafte Vintage-Schätze von Dotti's Vintage.


So schön wars! Vielen Dank an alle, die uns an unserem Stand besucht haben!

Mittwoch, 18. November 2009

vintage bliss....

...ist es, wenn man einen supergeiles, hautenges früh-60s Kleid aus Amerika bekommt, es anzieht und es passt wie angegosen. Yeah!

Montag, 9. November 2009

60s Tweedmantel & 60s Pelzcape von ebay.com

Ich war nach längerer Abstinenz mal wieder bei ebay.com jagen und habe diesen süssen Tweedmantel mit 3/4 Ärmeln (jetzt brauche ich noch lange Handschuhe) und dieses coole Fuchscape ergattert.

Tweedmantel: schmale schwarze Hose, schwarze Ballerinas, schwarzer Rollkragenpulli oder Top mit U-Boot-Ausschnitt, schwarze Sonnenbrille.

Pelzcape: hochgeschnittener Pencilskirt, Haare hochgesteckt, Oberteil mit Puffärmeln & sexy Ausschnitt, Killerheels, rote Lippen & Nägel. Evtl. Gürtel drüber.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Vintage Wednesday I - Hawaii

Da ich begeisterte Vintage Käuferin bin und regelmässig bei eBay am stöbern bin, möchte ich euch jeden Mittwoch beim "Vintage Wednesday" unter verschiedenen Themen jeweils einige Stücke, die mir besonders ins Auge gestochen sind, vorstellen.

Alle Auktionen laufen noch und werden in den nächsten Tagen enden.


Da es Sommer wird und die warmen Tage immer näher rücken, möchte ich diesen "Vintage Wednesday" dem Thema "Hawaii" widmen. Exotische Cocktails, bunte Blumen, Tikis und blaues Wasser, soweit das Auge reicht.

Dazu passend...
Ungetragenes Kleidchen im Tiki-Style. Sehr cool, sehr 60s, sehr pop-artig. Irgendwie. Klick!

...oder einen Badeanzug aus den 50s, mit dem man/frau in der Limmatbadis die Sensation ist. Bevor jemand fragt: ja, ich würde so etwas tragen. Klick!

Hawaiian style kann rot sein & aus den 50s... Klick!

...oder blau & lang aus den 70s... Klick!

...oder ein Cocktailkleid aus den 60s. Klick!

Stylingvorschlag: Nicht überladenes, keine High-Heels, je nach Stil Flip-Flops, flache Sandalen oder Ballerinas. Evtl. noch eine Blüte ins Haar, aber das ist oft schon too much. Grosse Sonnenbrille, fertig.

Sonntag, 10. Mai 2009

Tiki Alarm auf dem Flohmarkt

Es gibts sie noch, die Schnäppchen vom Flohmarkt oder aus dem Trödelladen. Selten, aber immer mal wieder.

Gestern hat Felix the Kat diesen kleinen Kerl auf dem Flohmarkt auf dem Bürkliplatz aufgestöbert und wir haben ihm für kleines Geld ein neues Zuhause gegeben. 60s Tischfeuerzeug (ja, liebe Kinder, damals waren Raucher noch keine Aussätzigen...) im Tiki-Style.


Diese Tasse hatte ich schonmal in Deutschland auf einem Flohmarkt gefunden, leider aber mal zerdeppert. Diese hier stammt aus einem Brocki in Zürich.


Und ich habe mir gestern dieses Buch aus den 50s zugelegt. Das waren noch andere Zeiten. Zitat: "Die Ehre einer Frau ist wie ein Spiegel, schon der kleinste Hauch trübt sie...".

Mittwoch, 22. April 2009

Was der "Vintage"-Trend mit ALDI zu tun hat & Vintage-Interior reloaded

stil-los hat einen Aufruf gestartet, mal über Flohmärkte und Flohmarkterfahrungen zu beridhten und Miss Harrcore hat dies zum Anlass genommen, einige interessante Überlegungen zu dem aktuellen "Vintage-Trend" anzustellen und da will ich auch mal meinen Senf hinzugeben:

Ich verbringe im Grunde jeden Samstag auf einem Flohmarkt (Insoweit kann ich leider nicht von meinen "ersten Flohmarkterfahrungen" berichten, sorry. Die sind nämlich gute 15 Jahre her und ich kann mich nur daran erinnern, dass ich damals für 10 DM ein Vintage Hermes Tuch erstanden habe, welches leider wärend einer akuten Finanzkrise im Studium seinen Aufenthalt bei mir beenden musste.).

Für mich ist das ein Samstagsritual: morgens auf den Flohmarkt, dann vormittags noch in 1-2 Brockenhäuser und dann gegen 12 Uhr gemütlich in einem Cafe frühstücken. Aber Vintage ist für mich etwas anderes als "Flohmarkt". Das einmal vorweg. 2ndhand ist für mich auch nicht "Vintage". Kleidung, die vom Flohmarkt oder aus dem 2ndhandladen kommt, kann "Vintage" sein, aber nicht jede ausgelatschten, verdreckten Schuhe aus den 80ern vom Flohmarkt sind "Vintage". "Vintage" sind für mich Kleidungsstücke, die den Stil einer bestimmten Ära verkörpern und zudem eine gewisse Hochwertigkeit aufweisen, was die Verarbeitung/den Zustand betrifft (ganz egoistisch: was sie für mich sammelwürdig macht). "Vintage" als Begriff ist für mich überdehnt & ausgelutscht.

Mit Miss Harrcore stimme ich übrigens überein, dass die soziale Akzeptanz und In-Sein des "Vintage"-Looks mit der Finanzkrise zusammenhängt. Protzen ist "out" und das gepflegte Angeben hat seine gesellschaftliche Akzeptanz verloren. Es gilt als anrüchig, zu zeigen, wieviel Geld man hat und auch, auf Dinge zu setzen, die allzu "fashionable" sind und in der nächsten Saison schon wieder out (Genauso wie es inzwischen als anrüchig gilt, auf hohe Renditen im 2-stelligen Bereich zu setzen, während das vor 1-2 Jahren noch ganz anders war. Aber dies nur mal so am Rande.). Das gesellschaftliche Klimâ hat sich verändert. Nachhaltigkeit ist gefragt und Qualität, frei nach dem Motto "Ein etwas teurerer Mantel in einem klassischeren Design statt 5 Hasi & Mausi Fetzen, die im nächsten schon wieder unmodern und ausserdem abgewetzt sind.". Es ist sozusagen die Rückkehr der Mittelklasseprodukte, deren Untergang bekanntlich die letzten 5 Jahre immer wieder besungen wurde. Weder extrem billig (weils nicht hält) noch extrem teuer (weils irgendwie anrüchig ist), sondern ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis. Und wer es dann eben noch richtig günstig haben will, die gute Qualität, der kauft sich diese dann eben extrem günstig auf dem Flohmarkt. Mich erinnert diese Dynamik sehr an die Situation, als es vor ca. 10 Jahren in Deutschland auf einmal akzeptabel wurde, bei ALDI einzukaufen. Vorher war ALDI der Laden, wo die "Ausländer & Assis" einkauften, sich aber kein "respektabler" deutscher Bürger mit einem Durchschnittseinkommen hätte blicken lassen. Dann ging es den Deutschen Ende der 90er Jahre auf einmal relativ schlecht und es war vollkommen okay, bei ALDI einzukaufen (manche erinnern sich noch an die Kochbücher "Kochen mit ALDI" etc.). Und inzwischen ist es vollkommen normal und nicht mehr der Rede wert, wenn man bei ALDI einkauft, wobei ALDI sein Sortiment auch erheblich seinen neuen Käuferschichten angepasst hat...Lachs, Crevetten, Kräuter im Topf, Antipasti etc. gabs da früher nicht.

Es hängt meiner Meinung nach damit zusammen (und auch darin stimme ich mit Fräulein Harrcore überein), dass eine entscheidende Frage ist, wei man das Kind nennt: "Vintageklamotten" klingen natürlich schon schicker & mehr arty-farty als "Flohmarktklamotten" und "Ich trage heute "Vintage." besser als "Ich trage heute was vom Flohmarkt.". Es klingt mehr nach Avantgarde, Individualität & Extravaganz, gut gewürzt mit einem guten Schuss Exzentrik als nach schmudelligen, müffelnden Klamotten, deren beste Zeit lange vorbei ist und die die letzten Jahre in einem muffigen Keller oder einem dito Dachboden verbracht haben. Im Grunde ist das alter Wein in neuen Schläuchen.

Ich persönlich hoffe übrigens für mich, dass das Vintage-Fieber gaanz schnell wieder vorbei ist, damit ich wieder meine Ruhe habe ;-). Vintage war für die "Freaks" nie Trend und wird es auch nie sein. Und wenn dieser Trend sich totgelaufen hat, dann werden die "Spinner" immer noch da sein. Und auf den Flohmärkten wirds dann auch wieder leerer ;-).

Ich habe vor 10 Jahren angefangen, Vintagekleider aus den 50er und 60er Jahren in Deutschland und in den USA zu kaufen, einfach aus der Not heraus, dass ich in "normalen" Geschäften (Hasi & Mausi, MANGO, Benetton, später dann ZARA) nichts gefunden habe, was zu meinem Stil gepasst hätte (ausserden Basics, also T-Shirts, Jeans etc.). Inzwischen gibt es auch in "normalen" Läden mehr, was mir gefällt & zu meinem Stil passt und so habe ich inzwischen die Luxus-Situation, dass ich nicht aus der "Not" heraus Vintage kaufe, sondern, weil ich die "Wahl" habe und lieber das gleiche oder tendenziell weniger Geld in ein hochwertiges Vintagestück investiere (was überdem auch seinen Wert behält), als in eine billige Kopie dieses Stils. Zudem sind sie meistens auch einfach "schöner", die Verarbeitung ist besser, die Stoffe qualitativ hochwertiger. Meine Wohnung ist im Grunde zu 80% oder 90% (3 Billys & 1 grosses bzw. 1 kleines Expedit) mit Vintage-, Trödel- oder Flohmarktsachen eingerichtet, weil es mir einfach lieber ist, ein schönes Stahlrohrbett aus den 30ern zu kaufen, welches die letzten 70 Jahre überlebt hat, als den gleichen Betrag in ein IKEA Bett zu investieren, welches den nächsten Umzug nicht überstehen wird (und zudem noch hässlich aussieht). Hinzu kommt, dass diese Einrichtungsgegenstände für Sammler immer einen Wert haben werden und es mir einfach viel besser gefällt, wenn Dinge eine Geschichte haben. Persönlicher irgendwie. Ausserdem gibt es da auch das "Jagdfieber", welches bei mir ausbricht, es macht einfach unglaublich viel Spass, verborgene Schätze zu entdecken und diese aufzuarbeiten.

So, jetzt mal ein paar Bilder von dem "Vintage"-Interior (bevor jemand fragt: nein, ich habe nicht alles fotografiert, was es an "Vintage" gibt, denn der ganze Deko-Kleinkram, Mocca-Sets, Gläser, Tassen, Bilder, Statuen, Bilderrähmchen, Klamotten, Schmuck etc. hätten den Umfang dieses Posts ganz sicher gesprengt). Mehr Bilder (von Deko und Details) könnt ihr aber beispielsweise hier sehen.

Garderobe aus den 30s. Schränkchen daneben wahrscheinlich vor dem 1. Weltkrieg entstanden.


Blick in den Wintergarten, Bar aus den 50s. Sessel hinten Art Deco aus den 30s, Sessel vorne 50s-space-age-design.


Wintergarten mit den Sesseln, wurden in Heimarbeit neu bezogen.

Bibliothekn mit letztem Erwerb: Liegelandschaft aus den 30s (auch in Heimarbeit neu bezogen), rechts sieht man ein bisschen die Stahlrohrlampe.


Wohnzimmer: Sessel & Sofas aus den 50s, Stahlrohrtisch aus den 60s, Bogenlampe aus den 60s/70s (ja, es ist unordentlich, hatte aber keine Lust, jetzt da so eine aufgeräumte Poser-Spiesser-Idylle aufzubauen, wir sind ja schliesslich nicht bei "Schöner Wohnen", sondern bei "Pony Hütchen").


Küche: Tulpenstühle und -tisch aus den 60s. Sogar mal ein Designstück ;-).


Arbeitszimmer: Lampe aus den 50s, hat mir mein Vater geschenkt. Tisch würde ich mal auf 40s tippen, könnte aber auch früher sein (das Ding ist massiv und schwer wie Sau). Weitere Schreibtsichlampen auf dem Fensterbrett (falls einem mal nach Abwechslung zumute ist ;-)). Figur aus den 20s.


Schlafzimmer: Stahlrohrbett aus den 30s, passende Art Deco Schränkchen (selbst aufgearbeitet) & passende Art Deco Lampe. Bettwäsche von IKEA.