Samstag, 4. April 2009

Weleda Edelweiss Sonnencreme vs. Weleda Edelweiss Sonnenmilch - der Showdowntest




Um weiterhin auch noch mit 30 für 17 gehalten zu werden (siehe ein Post vorher) habe ich heute mal einen objektiven (sicher, sicher ;-)) Test der beiden Weleda Sonnenschutzprodukte durchgeführt.

Bei beiden Produkten handelt es sich nicht um einen chemischen, sondern um einen mineralischen Sonnenschutz. Das heisst, nicht chemische Sonnenfilter schützen vor schädlichen Strahlen, sondern feinstgemahlene Mineralien (ja, genau das, worum sich der momentane Mineral-Make-Up-Hype so dreht) schützen die Haut.

Im wesentlichen hat dies die folgenden Vorteile:


  • der Sonnenschutz wirkt sofort, man kann sich eincremen und sofort in die Sonne legen


  • sie ist wasserfest und es ist möglich, nachzucremen


  • gerade für empfindliche Haut ist mineralischer Sonnenschutz oft besser, weil diese Haut leicht auf die chemischen Inhaltsstoffe der "herkömmlichen" Sonnenschutzmittel reagiert


  • aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ich mir als Kontaktlinsenträgerin die Creme ohne Probleme auch in der Augenpartie auftragen kann - kein Tränen, keine juckenden Augen etc.


  • weiterhin finde ich, dass es einfach angenehmer riecht, es stinkt einfach nicht so nach dem Geruch "Sonnencreme"


  • irgendwie pflegt mineralischer Sonnenschutz auch besser, ist zumindest mein Eindruck, die Haut ist nicht trocken, sondern gepflegt und fühlt sich eher wie mit einer nährenden Creme verwöhnt an, denn mit einer schnöden Sonnencreme eingeschmiert...


  • die Produkte sind sehr ergiebig. Ein Tübchen Sonnencreme reicht bei mir den ganzen Sommer und ich muss mich aufgrund meiner extrem hellen Haut und den Tätowierungen sehr viel eincremen (lies: jeden Tag, an dem die Sonne auch nur mal durch die Wolken durchblinzelt).


Nachteile:


  • die Mineralien hinterlassen eine ganz dünne, leicht weissliche Schicht auf der Haut. Es ist nicht so, dass man da jetzt weiss wäre oder aussehen würde wie ein Clown oder eine dicke Schicht drauf wäre, sondern die Haut ist einfach ungefähr 2 Töne heller. Ich empfinde das nicht unbedingt als Nachteil, ich mag helle Haut.

Beide Produkte sind in Bioläden, manchen Apotheken, aber auch bei DM erhältlich. Die Preise für Deutschland weiss ich leider nicht mehr ganz genau, glaube aber, dass die Creme so ca. 7 € gekostet hat, die Sonnenmilch dürfte sich in einem ähnlichen Rahmen bewegen.

Die Sonnenmilch wird in einer kleinen Plastikflasche mit Schraubverschluss verkauft und ist im Vergleich zur Sonnencreme erheblich dünnflüssiger, sie zieht auch schneller ein und duftet angenehm zitronig frisch. Ich habe auch den Eindruck, dass sie nicht so fetthaltig ist und die Pflege der Haut nicht so reichhaltig wie bei der Sonnencreme ist. Dafür ist aber auch der "Weissel-Effekt" bei weitem nicht so stark. Allerdings ist auch der Lichtschutzfaktor bloss bei 15 - tagsüber ist das für mich okay, da ich auch viel in geschlossenen Räumen bin, aber am Strand oder in der prallen Sonne wäre mir das entschieden zu wenig.


Auch die Sonnencreme riecht frisch, sommerlich und zitronig. Sie wird in einer kleinen Tube verkauft und lässt sich prima auch in der Handtasche transportieren. Praktisch, quadratisch, gut. Generll hinterlässt sie ein "fettigeres" Gefühl auf der Haut, scheint diese aber auch mehr zu pflegen. Den höheren Lichtschutzfaktor merkt man auch daran, dass sie etwas mehr "weisselt" als die Sonnenmilch - irgendwo logisch, für den höheren LSF müssen ja auch mehr Mineralien drin sein. Ich werde weiterhin beide Produkte kaufen und die Sonnenmilch unter meinem Make-Up für tagsüber verwenden und die Sonnencreme bei intensiverer Sonneneinstrahlung (also beim Schwimmen etc.) im Gesicht und auf den "Sonnenterrassen" sowie die Sonnenmilch dann für den Körper verwenden.

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