Wie bereits vor angekündigt, hat mir HP netterweise das aktuelle HP Mini 210 Vivienne Tam zum Testen zur Verfügung gestellt. Nachdem ich jetzt zwei Wochen lang intensiv damit gearbeitet, getüftelt und ausprobiert habe und es überall hin mitgenommen habe, freue ich mich, meine Erfahrungen mit euch teilen zu können.
Im ersten Teil werde ich mich mit den "äusseren Werten" - also der Optik - beschäftigen und im zweiten Teil mit den inneren Werten - der Ausstattung, der praktischen Handhabung etc..Das HP Mini 210 Vivienne Tam ist zwar nur 26.8 cm mal 17.8 cm, ca. 2.8 cm dick, wiegt kaum mehr als eine Packung Milch (1.22 kg) und passt daher problemlos in jede Handtasche, ist aber schon ein echter Filmstar an der Seite von Samantha im aktuellen Sex and the City 2 Film (oben auf dem Bild mit Samantha, auf dem schwarzen Beauty-Case), der derzeit in aller Munde (oder sollte ich besser sagen: Augen? ;-)) ist.
Ein echter Augenschmaus, klassisch, aber ein Hingucker, dezent, aber dennoch ganz speziell ist die Verpackung des HP Mini 210 Vivienne Tam 2.Die Optik von gebürstetem, champagnerfarbenem Metall mit dezent eingestanzten Schriftzug "VIVIENNE TAM". Ich nehme ungern Aussagen vorweg, aber: schade, dass genau diese Optik bei dem Netbook nicht fortgeführt wurde. Leider gibt die Kamera die Verpackungsstruktur und -farbe nicht so gut wieder. Ein dickes Lob an die Verpackungsdesigner bei HP - die Verpackung begeistert mich jedes mal aufs Neue!
Öffnet man die Verpackung, so liegt das HP Mini 210 Vivienne Tam wie ein schimmerndes kleines Schmuckstück vor einem.
Das Netbook selber besticht ebenfalls durch eine edle champagnerfarbene, hochglänzende Hülle im Metall-Look mit dezentem HP Logo unten auf der linken Seite. Drei Schmetterlinge scheinen über der Aussenseite vor dem Betrachter davonzuschweben. Leicht, luftig und elegant.Jetzt lernt ihr übrigens meinen "Sommerarbeitsplatz" auf der Terrasse kennen: Netbook (früher das HP 2133, jetzt das HP Mini 210 Vivienne Tam 2, Moleskine, Telefon, wegen mangelnder Zeit bislang erst oberflächlich durchgeblätterte April-Ausgabe der ELLE UK & ein grosser Eiskaffee - so lässt sich das Leben draussen geniessen und dank WLAN kann ich mir ganz entspannt von der Sonne die Nase kitzeln lassen und gleichzeitig arbeiten.
Dieselben Schmetterlinge finden sich auch in den aktuellen Entwürfen der Designerin auf fliessenden, leicht transparent und "nicht ganz von dieser Welt" wirkenden Stoffen.


Jedoch muss ich ganz offen zugeben, dass ich persönlich mit den bunten, gedruckten Schmetterlingen etwas Mühe habe. Was auf einem Stoff funktioniert und durch die Bewegungen der Trägerin geradezu atemberaubend wirkt, kommt nach meinem Geschmack auf einem Netbook eher wie ein "Abziehbildchen" rüber. Statisch und irgendwo auch platt, es fehlt die Bewegung und die Leichtigkeit, die diese Schmetterlinge (überspitzt gesagt) "zum Leben erweckt".
Zudem kommen die Schmetterlinge bei mir so an, dass dieses Netbook über seine Besitzerin sagt "Ich bin ein Mädchen und verstehe nicht viel von Technik und daher habe ich mir etwas gekauft, was zumindest hübsch aussieht (wenn ich es denn schon nicht verstehe.)"Persönlich hätte ich es schön gefunden, wenn man sich bei dem Design des HP Mini 210 Vivienne Tam auf eine Fortsetzung der wirklich tollen Umverpackung konzentriert hätte und die Schmetterlinge einfach dezenter hätte einfliessen lassen können, etwa eingeprägt oder eingestanzt.
Aber wie gesagt: das ist Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntlich - entgegen der allgemeinen Auffassung - ganz hervorragend streiten.
Weiterhin wird das HP Mini 210 Vivienne Tam mit einer extra designten cremefarbenen Schutzhülle geliefert. Auch hier setzt sich die edle Optik fort, cremefarbenes griffiges Material, welches sich etwas anfühlt wie leichtes Wildleder und wieder ein dezent eingestanzter Schriftzug. Sehr angenehm - wobei die innere Hausfrau in mir befürchtet, dass dieses bei häufigem Gebrauch unter Umständen sehr schnell etwas "angegrabbelt" aussehen könnte.
Klappt man das HP Mini 210 Vivienne Tam 2 auf, so wird die metallene Optik in chamapgner konsequent fortgesetzt. Die Tastatur ist lediglich 7% kleiner als eine Standardtastatur und macht das bloggen wirklich zu einem Vergnügen. Hier gilt definitiv: Size does matter! Gerade wer längere Texte schreibt oder das Netbook auch als "everday tool" benutzt, hat doch manchmal Mühe mit den winzigen Tastaturen. Ich bin von der Tastatur wirklich begeistert!Daneben verfügt das HP Mini 210 Vivienne Tam 2 über ein Touchpad, mit welchem man nicht nur navigieren, klicken, Bildläufe durchführen sondern auch zoomen kann. Sehrsehr praktisch, gerade wenn man Bilder anschauen und auswählen will.
Fazit: Rein optich gebe ich dem HP Mini 210 Vivienne Tam 2 8 von 10 Punkten. Die konsequent durchgezogene metallene champagnerfarbene Optik hat mich restlos überzeugt, jedoch gefallen mir die Schmetterlinge überhaupt nicht.
So, das wars für heute. Morgen werde ich dann berichten, wie das HP Mini 210 Vivienne Tam 2 sich in der praktischen Anwendung macht.
kann mir einen Kommentar nicht verkneifen...
AntwortenLöschen... jetzt bist Du überall und immer so "stylisch" (verzeih mir den sehr trendy Ausdruck) und du nennst kein Apfel-Laptop dein eigen????
Die sind dann auch ohne Schmetterlinge schön ;-)
Gute Frage. Ich habe mein komplettes Studium mit einem MacBook bestritten, welches ich 2001 (?) gekauft habe, dann wars erin uralter iMac (du weisst schon, die bunten Knutschkugeln). Apple ist super, wenn man viel Grafik macht, aber da ich das nicht mehr tue, brauche ich auch keinen Apple mehr. Naja, und Apfel um des Apfels willen - so geil bin ich da dann auch nicht drauf. ;-)
AntwortenLöschenVielleicht sind wir schon zu alt, aber auch ich finde, das schlichtere Design sehr viel ansprechender. Die überdimensionalen Schmeterlinge wirken hingegen deplaziert. Zudem ist Orange eine recht gewagte Farbe. Diese ist zwar diesen Sommer durch den ganzen Peach-Trend durchaus "in", wird aber so manch eine Besitzerin vermutlich sehr schnell nerven.
AntwortenLöschenIch glaube, das hat nur bedingt was mit dem Alter zu tun ;-). Vor 10 Jahren hätte ich auch schon eine schlichtere Variante bevorzugt.
AntwortenLöschenJa, stimmt, Pfirsich ist diesen Sommer wirklich sehr in (ich liebe ja I Scream Peach von Catrice auf den Nägeln ;-)), aber es ist auch eine Farbe, die man irgendwann "durch" hat.